Das Ende der Gemütlichkeit / Tageszeichen
Papiercollagen
fortlaufende Serie
Grösse variabel
2017


Globalisierung, Migration, digitaler Wandel. Fake News, irre Prediger und Präsidenten. Die Privilegierten im Verteidigungsmodus ihrer Privilegien und Aufstand gepaart mit Auf- und Abstiegsängsten. Das ist ein gefährliches Gemenge und auch wenn wir das gerne verdrängen, braut sich das was zusammen...
"Tageszeichnen" ist ein langjähriges Projekt, das mit Collagen und Textfragmenten schnell und direkt auf Tagesaktualitäten reagiert. Oder auch nicht. Manchmal ist es ein Bild, das inspiriert, manchmal eine Headline. Alle diese Arbeiten stehen für sich und variieren, je nach Tages- oder Nachtform, zwischen politisch-erregt über absurd-ironisch bis zu poetisch-verspielt.

 

Die Papierkörbin
Serie von 12
Papiercollagen auf Alu-Dibond gedruckt
Edition von 3
je 30 x 40cm
2017

Die Gruppenausstellung "Die Papierkörbin" kreist um Überfülle und Einsamkeit, um das Zuviel, das immer auch zuwenig ist und spielt thematisch mit der Informationsüberflutung eines digitalen und globalen Zeitalters und dem persönlichen Umgang damit. Die Wort-spielerische Erhöhung eines profanen Papierkorbs zur Königin und das Wegwerfen als Metapher für Befreiung. Abfall als luftig leichte Inszenierung oder massige Skulptur. Das Verlorensein oder Gefressen werden im Strudel unablässiger Statements und News und die ironisch und poetische Reaktion darauf.

 

Grenzfall
anlässlich der Ausstellung "Parcours Humain", Klybeck-Areal, Basel
Aktion / Performance
2017


Artikel: Basler Polizei reisst Grenze ein ­ statt sie zu schützen

Während der Aktion von Camenzind wird der Holzpark durch einen Grenzzaun abgesperrt und von Ordnungshütern bewacht. Einlass bekommt nur, wer absurde und willkürlich gewählte Bestimmungen wie Haarlänge, Jackenfarbe oder Dialekt erfüllt. Damit konfrontiert der Künstler die Passanten direkt mit dem Gefühl der Ausgrenzung. In der Realität werden immer mehr Grenzen hochgezogen anstatt eingerissen: Mexiko, Festung Europa usw.. Diese Arbeit ist während der Ausstellungszeit angedeutet zu sehen und findet ihren Höhepunkt in einer einstündigen Aktion mit gänzlicher Grenzschliessung.

 

Gone Fishing 24hrs
Tart Gallery Zürich, 24hrs-Project
mit Eliane Zgraggen und Matthias Gubler
2015

24 Zeitungen aus 24 Stunden und 24 Weltzeitzonen werden dekonstruiert, hinterfragt, neu aufgeladen und mit verschiedenen Medien frisch inszeniert. Wie gewichten wir Nachrichten und Bilder? Was beschäftigt die Welt? Ergeben sich durch die Dekonstruktion und die neue Zusammensetzung differenzierte Sichtweisen? Oder ist eine Woche später alles gegessen und landet auf dem Müll? Ausgangspunkt aller Arbeiten sind die Print- und online Ausgaben vom Freitag 26. Juni 2015.

 

Grenz-Fall
Museum Bruder Klaus Sachseln
Aktion, Collagen, Video
2015


Mischa Camenzind zeigt in "Grenz-Fall" zwei Arten von Arbeiten. Während er innerhalb des Museums mit verschiedenen Medien Grenzen poetisch auflöst und/oder neu zeichnet, konfrontiert er mit seiner Vernissageaktion die Besucher direkt mit dem Gefühl der Ausgrenzung. In der Realität werden immer mehr Grenzen hochgezogen anstatt eingerissen. Stichworte dazu sind: die Masseneinwanderungsinitiative, der Umgang mit Flüchtlingen, der Ausbau der Festung Europa und die sich vergrössernde Ungleichheit der Vermögen. Der Museumseingang wird durch einen Grenzzaun abgesperrt. Einlass bekommt nur, wer die willkürlich gewählten Bestimmungen wie Nationalität, Haarfarbe oder Sprache erfüllt. Diese Arbeit nimmt auch Bezug auf den Satz, der Bruder Klaus (fälschlicherweise) in den Mund gelegt wird: "Macht den Zaun nicht zu weit", und der immer wieder als politisches Statement missbraucht wird. Dem entgegen steht der Ausspruch des Papstes, der Bruder Klaus als Friedenspolitiker und Vermittler darstellte: "Ja, ‹macht den Zaun nicht zu weit›, aber scheut euch nicht, über den Zaun hinaus zu schauen. Macht die Sorgen anderer Völker zu euren eigenen und bietet über die Grenzen hinweg eine helfende Hand." (Text Urs Sibler)

 

Viele Grüsse aus Balkonien
anlässlich der Ausstellung "Downtown Switzerland", Schwarzwaldallee Basel
Postkarten
120cm x 140cm x 110cm
2015

 

Meta Schwyz- Mythenbrüche
Galerie am Leewasser
mit Eliane Zgraggen und Matthias Gubler
2015

Die Ausstellung "Meta Schwyz - Mythenbrüche" untersucht Mythen im allgemeinen und diejenigen des Kantons Schwyz im speziellen. Nicht nur die beiden landschaftlichen Wahrzeichen sind formale und inhaltliche Themen der Arbeiten, auch auf metaphorischer Ebene werden Bezüge und Verbindungen geschaffen. Wie sind die Mythen entstanden, auf denen der Kanton aufgebaut ist und welche Bedeutung haben sie? Und wie kann man mit zeitgenössischen Kunststrategien darauf reagieren?
Download: Ausstellungskatalog
Video: art-tv

 

Meine Nächte sind schöner als eure Tage
Kantonsschule Kollegium Schwyz
Kunstzeitschriften, Literatur
120cm x 180cm x 140cm
2015

 

astrein und ungehobelt
Collagen, Serie von 9
je 45cm x 60cm
2015

 

o.T.
Portraits-Serie von 10
Bleistift, Landkarten, Papier auf Papier
je 25cm x 30cm
2014

Für das Y Magazin habe ich in einer Landkartenform 10 Persönlichkeiten aus dem Kanton Schwyz, die in dieser Ausgabe vorgestellt wurden, porträtiert. (u.a. Res Marty, Roger Bürgler, Henry F. Levy; Max Heinzer)

 

Der Aufstand der Dinge    Eigene Arbeiten
Collagen, Serie von 11
je 30cm x 40cm, gerahmt
2014

Laub, das den Aufstand probt, ein Schwarm fliegender Tassen, brennende Bilderrahmen und Käseraspler, gross wie Jumbo-Jets...
Foundfootage aus der Tagespresse, umgedeutet und zu(un)rechtgeschnitten, mit einem Schuss Poesie und vielen Körnchen Wahrheit.

 

_ufstand
Kooperation mit This Gubler
Bote der Urschweiz, Ausgabe vom Montag 17. März 2014
Auflage 700 Stück
2014

Eine dadaistische Kunstintervention anlässlich der Ausstellung "Der Aufstand der Dinge". Eine Tagesausgabe des "Boten der Urschweiz" ganz ohne den Buchstaben "A", da diese an diesem Tag den Aufstand probten und den Verlag bestreikten.

 

Komplex 457
Serie von 6
je 21cm x 30cm
2013


Für den Musikclub Komplex 457 in Zürich habe ich das Monatsprogramm gestaltet. Die Collagen sollen einen Bezug zu den Bands herstellen. Lamb of God, Royal Arena Hip-Hop Festival, Fettes Brot u.a.

 

Allgemeinplätze
Objekt / Zeichnung / Buchskulptur
Weltkarten, Landkarten, Atlanten
2009 / 2013

 

Le Grütli flotte
This Gubler und Luk Lenherr
In Kollaboration mit Mischa Camenzind
Intervention
Gersau, Brunnen, Zürich
2013

«Le Grutli Flotte» soll zum Sprachrohr aller BewohnerInnen der Schweiz werden und zum Nachdenken über dieses Land anregen. Fernab von Pathos wird es zur öffentlichen Plattform, auf der eine kritische, ironische und/oder tragische Bestandesaufnahme der heutigen Schweiz entsteht. Durch die verschiedenen Etappen wird sich das Rütli mit immer mehr Erfahrungen und Ereignissen aufladen. Auch als Exportgut im Ausland soll es nicht das Bild einer klischierten Schweiz repräsentieren, sondern viel mehr das aktuelle Zeitbild der heutigen Bewohner widerspiegeln.
Download: Le Grütli flotte (pdf)

 

kunsthausschwyzasylum
Erhard Sigrist
In Kollaboration mit Mischa Camenzind und den Asylsuchenden Nasir, Ramason Mulaee
Intervention
2013

2 Gruppen von Minoritäten, die Kunstschaffenden Erhard Sigrist und Mischa Camenzind, sowie die Asylsuchenden Nasir, Mulaee und Ramason bauen gemeinsam aus Abfallholz ein Kunsthaus Schwyz, das als künstlerisches und politisches Statement verstanden werden will.

 

dort nicht da und umgekehrt
halle.li, Schlieren
Wandassemblage
Mixed Media
3.20m x 4.50m x 2.30m
2013

 

The Family and the familiar
Westphoto University, London
Serie von 5 Fotos
je 35cm x 35cm
2011
Zusammenarbeit mit Walo Wittwer


Was ist das Familiäre? Familiär wird all das, was wir in unseren Alltag hinein lassen. Eine Art von Ritual; etwas, das uns Halt gibt und bei dem oder mit dem wir uns heimisch fühlen. Das Familiäre hat immer auch mit Grenzen zu tun, denn das was nicht zu uns gehört wird ausgegrenzt.
In unserer Serie versuchen wir diese Fragestellung von verschiedenen Blickwinkeln anzugehen. Während in einigen Photos das Familiäre zerstört wird, versuchen wir in anderen, genau dieses Familiäre aufzufangen, da es uns zu entgleiten droht. Während einige Bilder leichter lesbar sind, sind andere eher abstrakt oder konzeptuell. Was allen Bildern gemeinsam ist, ist der formale oder inhaltliche Aspekt einer Wand (oder der vier Wände). Sie steht für die Grenze des Familiären zum Unfamiliären oder Fremden. Steht sie einmal als Sehnsucht oder Verlust, kann sie ein andermal als Zuflucht gelesen werden.

 

Vielleicht ist es nur ein Sehnsuchtsort, aber immerhin
Villa Flora Park, Gersau, SZ
Äste, Holz, Bücher
2.50m x 2.50m x 2.00m
2013

 

Ein Wunsch bleibt immer übrig
Kunstraum Aarau
Ausstellungsansicht
Holz, Altpapier, Neonschrift, HP-Projektor, Alltagsgegenstände, Kohle auf Wand
2012

Die Reiz- und Informationsüberflutung der Jetztzeit und der daraus resultierende Stress der Entscheidungsfindung sind Themen, mit denen sich Mischa Camenzind in seinem künstlerischen Schaffen auseinandersetzt.
Für seine Ausstellung im Kunstraum Aarau lässt er die Räumlichkeiten metaphorisch überfluten, baut Bretterbudeninseln, Altpapiertürme und schwarze Löcher, welche zugleich Machtdemonstrationen und Sehnsuchtorte in einem sind. Wie in seinem ganzen Werk lässt der Künstler inhaltliche wie visuelle Widersprüche aufeinanderprallen und überlässt es dem Besucher, den Kontext gedanklich weiter zu spinnen. Minimalismus und wilde Gesten, Ver- und Entwirrung, Wirklichkeit contra Vorstellungskraft, das Provisorische versus virtuose Zeichensprache - all diese Gegensätzlichkeiten sind in "Ein Wunsch bleibt immer übrig" gleichzeitig präsent.

 

Denkkratzer und Wolkenräume
(New York City Works)
Galerie Leewasser, Brunnen
2012

Mischa Camenzind zeigt in seiner Ausstellung "Denkkratzer und Wolkenräume" Arbeiten aus seinem 4-monatigen kantonalen Atelierstipendium in New York.
Die City, die niemals schläft trifft auf das eigene Künstleruniversum der Amsterdam Avenue 502. Angelehnt an die Stadt, verdichten sich auch in dieser Werkschau anhand verschiedener Medien die unterschiedlichsten Fragmente und Kontexte zu einem neuen, energetischen Ganzen.
Sinnlich überbordende Wandassemblagen, poetisch verfremdete Atelier-Fotografien und zusammengebastelte Gedanken-Collagen sind genauso präsent wie Objekte und Videoarbeiten.

 

Appartement 18
Serie von 13
Fotografie auf Alu aufgezogen
Edition von 3
45cm x 60cm
60cm x 80cm
2012

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Reality Bites
Serie von 24
Acryl, Papier, Filzstifte, Stoff auf Papier und Landkarten
gerahmt
je 30cm x 40cm
2012

 

Weiss das Schaf vom Wolf in seinem Pelz?
Jahresausstellung Kunstmuseum Luzern
Wandassemblage mit 33 Collagen
2.50m x 6.00m
2011

In letzter Zeit beobachte ich in der Werbung von Produkten und politischen Parteien eine starke Rückbesinnung auf die Schweizer Natur und ihren Traditionen und darum thematisiere ich in dieser Arbeit "Weiss das Schaf vom Wolf in seinem Pelz" "jenes Bild" der Schweiz.
Magazin- und Zeitungsausschnitte und alte, im Brockenhaus gefundene Schweizer Natur-Ölbilder werden mit neuen Bildausschnitten überklebt und mit subtiler Kritik, Ironie und Poesie neu aufgeladen. Welches Gefühl gibt mir die Schweiz? Wo und wie verzerrt sich dieses klischierte Schweizbild? Wo sind die Utopien und Visionen?
Die Titel der einzelnen Collagen sind Zitate aus verschiedenen offiziellen Werbebroschüren der Schweizerischen Tourismus Plattform "myswitzerland.com"..

 

Actually, what became of Walter Tell ?
Dentist Centre, Schönbüel, Lucerne
Wood, Plastic-Letters, Spray on Wall
2011

A formal intervention full of poetical questions in a dentist centre in Lucerne.

 

Only a Rose as a support
Gallery Muller, Lucerne
Series of 36 paintings
Mixed media on Canvas
each 30cm x 30cm
2010

Mischa Camenzind uses a quote form the great lyrical work of Hilde Domin as titel of his exhibition and as concept for his both fragmentally and formally expansive picture series. The quote stands for the contradictions, constraints and poetry which inspire the artist to transpose himself and his environment onto paper. In his works of art, Mischa Camenzind melts together abstract writing with concrete drawings ( or visa versa) and hence creates his very own, personal style. (exhibition text)

 

Demolition and excavation
lokal-int, Biel
Acrylic paint, felt pens, aerosol, newspaper cuttings, kiosk notices, red neon-lettering on wall
2.20 m x 8.20m
2010


 

How light enters the socket
Kunst vor Ort, Dubelstein, Zurich
Letterbox, wardrobe, garden post, wire, acrylic paint, aerosol, pens and oil chalk on drawing paper
5.00m x 5.00m x 2.20m
2010


 

Bastelbilder
Galerie Leewasser, Brunnen SZ
Series of 7 paintings
Acrylic paint, felt pens, coloured pencils, neocolor on packing paper
85cm x 1.35m, framed
2011

Collage, painting and drawing are a medium for me - a sort of a visual, energetic dictaphone which enables me to shape contents and colours quickly, spontaneously and frankly. These Working / Action pictures can, but do not necessarily have to be interpreted as part of a subject matter. They are unconventionally applied to various surfaces ( canvas, paper, cloth) and are worked by hand.

 

Installation derivatives, futures and other options
KKL Uffikon, Lucerne
Exibition View
2009

At Mischa Camenzind’s exhibition "Installation derivatives, futures and other options" the viewer is welcomed, as was once Odysees, by the bewitching sounds of sirens luring us inside. This exhibition questions the economy in principle. However, the video "The Market" deputizes the entire exhibition wherein the protagonist is unable to reach this (market) despite all efforts and eventually disposes of it laconically. The video ( as well as the whole exhibition) is a poetic but also a precise, critical and satirical metaphor for a different approach to economic constraints. At the entrance a roulette table painted on the floor shows us that we ourselves are the stakes. Camenzind offers the visitors a survival-kit.However, the kit is empty – REFUSE is implied by white neon-lettering.
Opposite the box red moving letters light up, indicating the permanently changing prices of the exhibits. The formula for the calculation is just as absurd as the share issue prices on the New York stock exchange, although definitely more poetic. In the next room we are met by huge breasts filled with milk, sugar and honey which hang from the ceiling over an overdimensional, drivelling mouth. Does greed only concern others? This wide variety of exhibits is typical of Camenzind. It entails objects, videos, paintings as well as extensive wall drawings. A conceptually thought-through, varied and multi-medial exhibition which is not only sensual, without moral implications but also exceptionally well observed. Finally, a small , indispensible provocation: Mother Helvetia, the prostitute, satisfies the exclusive gentleman against payment. (exhibition text)

 

Superfart
Art Space Winterthur, Winterthur
Exibition View
2009

Stars and exploding starlets, rotting sausages in dialog with a video sculpture. Emphasized triviality in juxaposition with floating urgency. Be it a candle object which turns out to be a narcissist feeding on himself or the daily news as a religious pilgrimage. This multi-medial work of art „Superfart“ with its pictures, photos, objects and videos highlights the ironically provocative but also poetic analysis of the tabloid media-world which is permanently trying to capture our attention.

 

Maybe (the empty set)
Charterhouse Ittingen
Lights, hand lamps, cardboard, wood, book (drawings, text, quotes, 42 pages, color, even hardcover)
2009

With this conceptual piece of work in the Kartause Ittingen, Switzerland, Mischa Camenzind circles the theme of emptiness and the idea of the void. Contrary to his usual filling of rooms with materialized ideas, he heads in the opposite direction here and leaves it up to the viewer what images and ideas are to materialize in his or her own imagination. He empties the room and leaves behind nothing but an invisible light beam and a book.
Whereas the book, hung from the ceiling, is the only reality approching the theme with a variety of abstract explanations, the light installation goes a different path. By means of exact observation and dedication to the void, the viewer discoveres a spot of light on his or her own body or on others. The viewer cannot look for the spot of light, he or she is traced by it.

Does this spot of light also exist when it meets no opponent and therefore stays invisible? Or does it only exist by means of materialization? And how does that work with our ideas? Could it be that only the void makes things visible? (exhibition text)

 

Artificial mountain ranges and profitable landscapes
Gallery Leewasser, Brunnen SZ
Wood, iron, plaster, colour, slide projector, preserving foil, everyday objects, red neon-lettering
3.00m x 3.00m x 2.20m
2008

A personal stock taking and critical analysis of the situation in central Switzerland, my native country, and how it has become the Swiss Knife Valley. An artistic reflection of "reality", a type of a dream vision as well as a bad dream in which the kitchy model-railway idyll is broken and widened by slide and video projections, objects, newspaper clippings, graffity, poternic villages and a landed UFO.

 

Somehow entangled despite this overview
Swiss Art Awards, Basel
Acrylic paint, felt pens, charcoal on paper on wall, hanging monitor, DVD (2:08, colour, loop)
6.50m x 3.20m
2008


 

Strawberry dressing on reality bites
Mémoire des arts suisse, Weinhalle Zurich
Wood, monitors, overhead projector, acrylic paint, felt pens, charcoal, newspaper cuttings etc. on wall
16.00m x 5.00m
2007


 

Answers to unasked questions
F+F Artschool, Zurich
Acrylic paint, felt pens, charcoal, string, plastic on wall
13.00m x 3.00m
2007


 

The auction of intimacy
Gallery Les Artes, Lucerne
Wood, acrylic, mattress, table, chair, everyday objects, drawings, photographs, 2 monitors, 2 DVD (per min 1:15, color, Loop)
2006

One’s own room is at the same time cubbyhole and open stage. Four walls turned inside out and forced open as a metaphor of one’s personal state of mind. A formal, profound question about personal presentation and one’s reaction to the public. The uncouth next to the lacquered. Direct emotions beside minimalized calculation. Which of all these do we show?

 

The room inbetween
(portrait of me and my generation)
5 monitors, 5 DVDs (1:30 each, loop, colour), surveillance camera
2006

The room inbetween lies somewhere between having to be everywhere and never arriving anywhere. A virtual analysis and a portrait of physical and spiritual decomposition. 5 monitors spread around the room show individual human body parts. Running legs. A permanently turning head. Hands longing for touch.Torn apart, individual body parts brought together as a medial reproduction. The decomposition of the human spirit portrayed by a body in the state of decay. Spread across a room - an inbetween room.